Autonomes Jugendzentrum Südkreuz
Der Wettbewerbsbeitrag für das Haus der Jugend am Berliner Südkreuz entwickelt einen dauerhaften Ort für selbstorganisierte Jugendkultur. Eine robuste Skelettstruktur schafft anpassungsfähige Räume, deren Konstruktion unterschiedliche Nutzungen über die Zeit aufnehmen kann.
Ein bewegliches Schild verleiht dem Haus zwei Modi: offen und geschlossen. So kann das Haus auf wechselnde Situationen im Alltag reagieren. Tagsüber öffnet sich das Jugendzentrum zum Quartier und erweitert seine Aktivitäten in den Stadtraum. Am Abend schließt sich der Schild und schafft einen geschützten Freiraum für laute Jugendkultur. Die offene Grundstruktur ermöglicht eine langfristige Aneignung und Veränderung der Räume durch ihre Nutzer:innen und schafft ein widerstandsfähiges Jugendzentrum.
| Ort | Berlin |
|---|---|
| Auftraggeber:in | Jugendamt Tempelhof-Schöneberg| Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen |
| Kooperationspartner:in | FAKT| Gustav Düsing |
| Zeitraum | 2026 |
| Status | Abgeschlossen |
| Kategorie | Architektur |

Jugendkultur braucht Raum. Eine große Herausforderung in den Metropolen, in denen um jeden Quadratmeter hart verhandelt wird. Jugendkultur – vor allem selbstorganisierte Jugendkultur – fällt oft hinten runter. Dabei ist sie Bestandteil städtischen Zusammenlebens und wichtiger Baustein der Demokratiebildung.
„Weil wir Räume brauchen, wo chaotische Jugendliche nun mal chaotische Jugendliche sein können.“ (Kollektivmitglied, 2025)







