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Vortrag: Parteiisches Design Drama, Hfbk Hamburg

Eine Diskurs-Inszenierung zur nicht-neutralen Gestaltung

Parteiisches Design Drama, eine Diskurs-Inszenierung des Studio Experimentelles Design zur Jahresausstellung, die Möglichkeiten einer parteiischen Praxis in Kunst und Gestaltung erörtert. Das um einige Gäste erweiterte Ensemble erwägt aus unterschiedlichen Perspektiven, wie es möglich wäre, parteiisch zu sein – im Sinne von voreingenommen für spezifische Anliegen und Betroffenheiten.

Beiträge zur nicht-neutralen Gestaltung mit Moritz Ahlert (Kiosk of Solidarity), Lisa Marie Zander (Mikropol, Planbude, Projektbüro) Merve Gül Özokcu (Architects for All Association), Alexander Koch (Neue Auftraggeber, KOW Berlin), Stefanie Rau, Robert Preusse (Operative Space) und Marianne Ramsay-Sonneck, Georg Reinhardt (Organismen Demokratie). 

Unser Beitrag befasste sich mit der vermeintlichen Neutralität der Stadtentwicklung: Stadtentwicklung ist nicht neutral; sie basiert auf der Ausbeutung, Überformung und dem Abriss des sozialen, baulichen und ökologischen Bestands. Das Erkennen dieser Logik macht eine parteiische Gestaltung gegenüber dem Bestehenden unumgänglich. 

Mit dem Blick darauf was außer Acht gelassen wird bei der Betrachtung von Stadt und Raum gilt es den Blick auf die sozialen Beziehungen, Verbindungen in Nachbarschaften, die vorhandenen Räumlichen und ökologischen Zusammenhänge den angeeignetem Raum zu werfen. Diese Anliegen in eine Entwicklung von Stadt und urbanen Räumen mit einfließen zu lassen ist auch aber nicht nur eine gestalterische. 

Mehr infos: Studio Experimentelles Design

Foto: Kayoung Kim