Die Stadt als öffentliche Geschichte: Umstrittene Erinnerung und die Politik der Partizipation
Podiumsdiskussion und Workshop, 18.03.2026 um 15 Uhr
In der Debatte um das Baakenhöft und den Bau einer neuen Oper steht Hamburg derzeit vor der Frage, wie mit Orten von besonderer historischer Bedeutung umgegangen werden soll. Insbesondere das Baakenhöft steht für die koloniale Vergangenheit der Stadt, doch die Entscheidung, an diesem Ort eine Oper zu errichten, hat in der Öffentlichkeit relativ wenig Kontroversen ausgelöst.
Diese Veranstaltung untersucht die Stadt als einen Raum, in dem Geschichte greifbar wird und ständig umkämpft ist. Unter anderem zeigen die jüngsten Entwicklungen auf dem Immobilienmarkt in Hamburg und New York City, wie historische Ungleichheiten in städtischen Raumordnungen verankert sind und weiterhin die heutigen Macht- und Ausgrenzungsstrukturen prägen. Gleichzeitig sind diese städtischen Ordnungen umkämpfte Arenen, in denen konkurrierende Erinnerungen und Politiken ausgehandelt werden.
In dieser Diskussion über die Stadt als Ort kontroverser Geschichte werden die Geschichte und die Stadtforschung mit zivilgesellschaftlichen Perspektiven verknüpft, um Fragen der Teilhabe in Städten der Vergangenheit und Gegenwart zu untersuchen.
Der Workshop findet auf Initiative von Warren Breckman und in englischer Sprache statt.
Am 18.03.2026 um 15 Uhr
Panelist:innen
Hanna Göbel, HafenCity Universität Hamburg
Nina Mackert, Universität Hamburg
Tom Sugrue, New York University
Lisa Marie Zander, Mikropol e.V.
Diskutant:innen
Interessierte Hamburger Forschende und HIAS-Fellows.
Veranstaltungsort
HIAS
Mittelweg 161, 20148 Hamburg
In Zusammenarbeit mit:
Universität Hamburg
Förderung durch die Freie und Hansestadt Hamburg sowie durch Bundes- und Landesmittel, die die Universität Hamburg im Rahmen ihrer Exzellenzstrategie eingeworben hat.
HafenCity Universität Hamburg
Mehr Infos: https://hias-hamburg.de/events/die-stadt-als-oeffentliche-geschichte-umstrittene-erinnerung-und-die-politik-der-partizipation/
